Veranstaltungen

ZUB-Kurs „Die große Langeweile-Therapeutisches Gammeln“

 ZUB-Kurs „Die große Langeweile-Therapeutisches Gammeln“
Weiterbildung für zusätzliche Betreuungskräfte nach § 53c SGB XI

> Termine: 17. und 18.09.2026

> Zeit: jeweils 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

> Dauer: 2 Tage, 16 Unterrichtsstunden

> Veranstaltungsort:  AWO Seniorenzentrum Jockel Fuchs, Jacob-Goedecker-Str. 2, 55122 Mainz

> Kosten: 350,- € zzgl. 19 % MwSt.

> Zielgruppe: Zub’s, Betreuungskräfte

> Verpflegung: Kaffee, Tee, Wasser ganztags, Obst am Vormittag, Mittagessen

> Referent/in: Herr Björn Philipp

 

Seminarbeschreibung:

Wenn Bewohner*innen einfach nur dasitzen, daliegen oder ohne Freude an Beschäftigungsangeboten teilnehmen, wird dies oft als störend oder handlungsbedürftig wahrgenommen. Die Reaktion: Es wird schnell nach neuen Aktivitäten gesucht – basteln, malen, singen oder tanzen, am besten mit Begeisterung und Schwung. Doch auch ältere Menschen haben ein Recht auf Langeweile und Ruhephasen. Sie müssen nicht ständig aktiviert oder beschäftigt werden.

In dieser Fortbildung gehen wir der Frage nach, wie viel Langeweile noch als normal gilt, wann Nichtstun akzeptiert werden sollte und wann es sinnvoll ist, ältere Menschen behutsam zu aktivieren. Sie lernen, Über- und Unterforderung zu erkennen und die Neugier von Senior*innen zu wecken. Praktische Tipps unterstützen Sie dabei, eine sinnvolle und ausgewogene Alltagsgestaltung für Ihre Bewohner*innen zu entwickeln.

Seminarinhalte:

  • Sinn und Nutzen von Beschäftigungsangeboten
  • Konstruktiver Umgang mit Nichtstun und Langeweile
  • Wie weckt man Neugierde?
  • Definition, Formen und Ursachen von Deprivation
  • Therapeutisches Gammeln
  • Reflexion der eigenen Arbeit
 
 

Traumasensible Pflege

 

> Termine: 24. und 25.09.2026

> Zeit: jeweils 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr

> Dauer: 2 Tage, 16 Unterrichtsstunden

> Veranstaltungsort: AWO Bezirksgeschäftsstelle Marie-Juchacz-Haus, Dreikaiserweg 4, 56068 Koblenz

> Kosten: 350,- € zzgl. 19 % MwSt.

> Zielgruppe: Pflege, Sozialdienst

> Verpflegung: Kaffee, Tee, Wasser ganztags, Obst am Vormittag, Mittagessen

> Referent/in: Frau Martina Böhmer 

Referentin und Beraterin in der Altenhilfe; Fachberaterin für Psychotraumatologie und Expertin für geriatrische Psychotraumatologie; Gründerin und Geschäftsführerin der Beratungsstelle für Frauen ab 60, Paula e.V. in Köln (www.paula-ev-koeln.de
 

 

Seminarbeschreibung:

Die Biographien der heute alten Frauen und Männer sind häufig geprägt durch vielfältige und geschlechtsspezifische (traumatische) Gewalterfahrungen im Kontext von Kriegs- und Krisenzeiten weltweit, dem Zweiten Weltkrieg, wie z. B. durch erzwungene Migration, Verfolgung, Vergewaltigungen, Bombenangriffe, eigenen Gewalttaten, Hungersnot. Ebenso auch durch frühere oder / und aktuelle häusliche und sexualisierte Gewalt; chronische und lebensbedrohliche Erkrankungen; beginnende / bestehende Pflegebedürftigkeit und viele weitere traumatische Ereignisse.
Diese meist unverarbeiteten Ereignisse können bei einer Hilfe- oder gar Pflegebedürftigkeit, einem Angewiesen-sein auf andere Menschen wieder aufbrechen, da es sich hier häufig um erneute Ohnmachtserfahrungen handelt.
 Die Betroffenen reagieren dann mit den unterschiedlichsten Symptomen und Verhaltensweisen.

So sind Mitarbeitende in den Pflegeberufen immer mehr mit den Konsequenzen traumatischer Erfahrungen in ihrer Arbeit mit alten Menschen konfrontiert. Häufig bleiben dabei Fragen offen wie z.B. nach dem konkreten Umgang mit traumatischen Erfahrungen oder den Möglichkeiten hilfreicher pflegerischer und anderer Unterstützungsangebote – auch trotz Zeitknappheit.

Um die Betroffenen angemessen und traumasensibel unterstützen zu können, wird Ziel und Inhalt der Fortbildung sein, anhand von Wissenserweiterung rund um das Thema Trauma (Definition, Ursachen, Folgen), der Vorstellung von entsprechenden Biografien und den Fallgeschichten aus der Praxis der Teilnehmenden traumasensible Pflege und allgemeiner  traumasensibler Umgang mit den Betroffenen zu erarbeiten.

Auch wird die Unterscheidung von Traumafolgen und Demenzsymptomen ein Thema der Fortbildung sein.

Es werden Methoden der Traumasensiblen Pflege, Stressbewältigung und Ressourcenstärkung für sowohl die betroffenen Frauen und Männer als auch für die Teilnehmenden vorgestellt.

 

Ziele:

Die Teilnehmenden

  • kennen Traumaursachen und -folgen
  • verstehen die Symptome u. Verhaltensweisen der Betroffenen als Überlebensstrategien und können Unterstützung u. Schutz vor bzw. bei Trauma-Aktivierungen geben
  • kennen Methoden der traumasensiblen Pflege
  • können Unterstützung zur Ressourcenstärkung geben
  • erkennen ihre eigenen Belastungen und können sich schützen und versorgen
  • erkennen aktuelle belastende Situationen und finden einen entsprechenden Umgang damit

 

Methoden:

  • Referate, Gruppenarbeiten, Diskussion, Fallbesprechungen
  • Imaginative Übungen nach Reddemann
  • Körperübungen
  • Einsatz verschiedener Medien
 
 
 

ZUB-Kurs „Positive Psychologie in Pflege und Betreuung“

ZUB-Kurs „Positive Psychologie in Pflege und Betreuung“
Weiterbildung für zusätzliche Betreuungskräfte nach § 53c SGB XI

> Termine: 06. und 07.10.2026

> Zeit: jeweils 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

> Dauer: 2 Tage, 16 Unterrichtsstunden

> Veranstaltungsort: AWO Seniorenzentrum Am Rosengarten, Göttelmannstraße 45, 55131 Mainz

> Kosten: 350,- € zzgl. 19 % MwSt.

> Zielgruppe: Zub’s, Betreuungskräfte

> Verpflegung: Kaffee, Tee, Wasser ganztags, Obst am Vormittag, Mittagessen

> Referent/in: Frau Ute Justen

 
 

Seminarbeschreibung:

Das Seminar vermittelt die Anwendung der Positiven Psychologie im Arbeitsumfeld von Betreuung und Pflege. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Stärkenorientierung, Wertschätzung und Ressourcenförderung gezielt im Alltag einsetzen können, um das Wohlbefinden zu steigern. Neben theoretischen Grundlagen werden praxisnahe Übungen angeboten, um einen positiven Umgang mit Herausforderungen zu fördern und die Resilienz von Betreuten und Pflegenden zu stärken.

 

Seminarinhalte:

  • Grundlagen der Positiven Psychologie
  • Stärkenorientierung
  • Resilienzförderung
  • Anerkennung und Wertschätzung
  • Praktische Tools
  • Reflexion der eigenen Arbeit
 
 

„QPR – Vorbereitung auf die Qualitätsprüfungs-Richtlinien für die vollstationäre Pflege“

„QPR – Vorbereitung auf die Qualitätsprüfungs-Richtlinien für die vollstationäre Pflege“

> Termine: 13.10.2026

> Zeit:  09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

> Dauer: 8 Unterrichtsstunden

> Veranstaltungsort: AWO Bezirksgeschäftsstelle, Marie-Juchacz-Haus, Dreikaiserweg 4, 56068 Koblenz

> Kosten:   150 €

> Zielgruppe: Bereich Pflege, Pflegefachkräfte, PDL, WBL

> Verpflegung: Kaffee, Tee, Wasser ganztags, Obst am Vormittag, Mittagessen

> Referent/in: Manuela Sroka

 
Seminarbeschreibung:
 

Dieses Seminar dient dazu, die Teilnehmenden mit dem Prüfsystem des Medizinischen Dienstes im Rahmen der Qualitätsprüfungen vertraut zu machen. Die Teilnehmer lernen die Leitfragen für das pflegerische Fachgespräch kennen und üben im Seminar mögliche Antworten ein.

Fortbildungsinhalte:

  • Wiederholung Qualitätsindikatoren
  • Stichprobenziehung
  • Ablauf MDK-Prüfung
  • Vorstellung der Bewertungskategorien A bis D
  • Besprechung der Qualitätsprüfungs-Richtlinie vollstationär (Qualitätsbereiche 1-4 der personenbezogenen Versorgung)
  • Simulation Fachgespräch
  • Darstellung der Ergebnisse der Qualitätsprüfung
 

ZUB-Kurs „Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg“

ZUB-Kurs „Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg“
Weiterbildung für zusätzliche Betreuungskräfte nach § 53c SGB XI

> Termine: 26. und 27.10.2026

> Zeit: jeweils 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

> Dauer: 2 Tage, 16 Unterrichtsstunden

> Veranstaltungsort: AWO Seniorenzentrum Remeyerhof, Remeyerhofstr. 19, 67547 Worms

> Kosten: 350,- € zzgl. 19 % MwSt.

> Zielgruppe: Zub’s, Betreuungskräfte

> Verpflegung: Kaffee, Tee, Wasser ganztags, Obst am Vormittag, Mittagessen

> Referent/in: Frau Jutta van den Boom

 
 

Seminarbeschreibung:

Es gibt keine „bösen“ oder „gute“ Menschen“ – ihre Handlungen können jedoch destruktiv oder konstruktiv sein. Die Art und Weise wie wir kommunizieren kann zu Lösungen oder Verhärtungen führen. Oft füllen Be- und Verurteilungen unsere Alltagssprache. Dieses führt zu Beeinträchtigungen des eigenen und gegenseitigen Verständnisse. Marshall Rosenberg entwickelte mit der „Gewaltfreien Kommunikation“ ein Kommunikations- und Konfliktlösungsprozess, der uns Menschen darin unterstützt, mit uns selbst und anderen in eine einfühlsame Verbindung zu gehen. Respektvoll mit sich selbst und untereinander, mit Führungskräften, Kolleg*innen und im Team umgehen bedeutet, meine Aussagen und Handlungen sind deckungsgleich mit dem was ich gerade fühle, ich setze mich wertschätzend und klar für die Erfüllung meiner Bedürfnisse ein und gestehe anderen ebenso zu, sich in Eigenverantwortung für ihre Bedürfnisse einzusetzen. Meinungsverschiedenheiten und Konflikte können in dieser Haltung konstruktiv und kreativ gelöst werden.

 

Seminarinhalte:

  • Was bedeutet gewaltfreie, wertschätzende Kommunikation
  • Grundlagen wertschätzender Kommunikation
  • Die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation
  • Gefühle, wenn Bedürfnisse erfüllt sind bzw. nicht sind
  • Worum geht es im Konflikt unterhalb der Strategie und Lösung?
 
 

ZUB-Kurs „Psychisch erkrankte Bewohner*innen aktivieren“

ZUB-Kurs „Psychisch erkrankte Bewohner*innen aktivieren – Zwischen Isolation und Innerer Welt“
Weiterbildung für zusätzliche Betreuungskräfte nach § 53c SGB XI

> Termine: 17. und 18.11.2026

> Zeit: jeweils 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr

> Dauer: 2 Tage, 16 Unterrichtsstunden

> Veranstaltungsort: AWO Bezirksgeschäftsstelle Marie-Juchacz-Haus, Dreikaiserweg 4, 56068 Koblenz

> Kosten: 350,- € zzgl. 19 % MwSt.

> Zielgruppe: Zub’s, Betreuungskräfte

> Verpflegung: Kaffee, Tee, Wasser ganztags, Obst am Vormittag, Mittagessen

> Referent/in: Frau Ute Justen

 

Psychische Erkrankungen im Alter bleiben oft unerkannt oder werden mit Demenz verwechselt. Diese Schulung vermittelt Fachwissen und praktische Handlungskompetenz, um psychisches Leid zu erkennen und professionell darauf zu reagieren.

Viele psychisch belastete Bewohner*innen ziehen sich zurück- Aktivierung braucht hier Fingerspitzengefühl und Kreativität. Diese Schulung zeigt, wie auch introvertierte oder depressive Menschen erreicht werden können.

 

Seminarinhalte

  • Einführung in psychische Erkrankungen im Alter
  • Beobachtungs- und Kommunikationshilfen
  • Aktivierung trotz Depression, Angst oder Rückzug
  • Biographiearbeit, Musik, Humor, Körperwahrnehmung
  • Einzelansprache und Gruppensetting
  • Dokumentation und interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Reflexion der eigenen Arbeit
 
 
 

„STRUKTURMODELL – Einführung und Wiederholung“

„STRUKTURMODELL – Einführung und Wiederholung“

> Termine: 24.11.2026

> Zeit:  09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

> Dauer: 8 Unterrichtsstunden

> Veranstaltungsort: AWO Bezirksgeschäftsstelle, Marie-Juchacz-Haus, Dreikaiserweg 4, 56068 Koblenz

> Kosten:   150 €

> Zielgruppe: Bereich Pflege

> Verpflegung: Kaffee, Tee, Wasser ganztags, Obst am Vormittag, Mittagessen

> Referent/in: Manuela Sroka

 
Seminarbeschreibung:

Das Strukturmodell zur entbürokratisierten Pflegedokumentation soll dazu führen, dass mehr Zeit für die direkte Pflege und Betreuung der Pflegebedürftigen im Pflegealltag zur Verfügung steht und die überbordende Dokumentation auf das notwendige Maß reduziert wird. Dafür wurde und wird seit Juli 2015 in vielen Einrichtungen das Strukturmodell zur entbürokratisierten Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege (häufig auch als SIS Modell bezeichnet) eingeführt und umgesetzt.

Das Seminar gibt einen Einblick in die Grundstruktur des Strukturmodells und soll Sicherheit bei der Ausführung und täglichen Durchführung der Dokumentation geben. Fragen zur praktischen Umsetzung, Ausführung und Handhabung werden beantwortet. 

Fortbildungsinhalte:

  • Vergleich Pflegeprozess 6 Schritte vs. 4 Schritte
  • Vorstellung der vier Grundelemente des Pflegeprozesses im Strukturmodell
    • Strukturierte Informationssammlung mit Risikomatrix
    • Maßnahmenplan
    • Berichteblatt
    • Evaluation
  • Abbildung von Informationen/Biographie in der Strukturierten Informationssammlung (SIS) mit den sechs Themenfeldern
  • Umgang mit der Risikomatrix, Abbildung der Risiken in den Themenfeldern
  • Fallstricke beim Maßnahmenplan
  • Führen des Berichteblatts nach Vorgaben des Strukturmodells
  • Durchführen der individuellen Evaluation
 

„Psychische Erkrankungen II – Vertiefung“

„Psychische Erkrankungen II – Vertiefung “

> Termine: 03.12.2026

> Zeit:  09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

> Dauer: 8 Unterrichtsstunden

> Veranstaltungsort: AWO Seniorenzentrum Am Rosengarten, Göttelmannstr. 45, 55131 Mainz

> Kosten:  150,- €

> Zielgruppe: Bereich Pflege, Betreuungskräfte

> Verpflegung: Kaffee, Tee, Wasser ganztags, Obst, Mittagessen

> Referent/in: Björn Phillip

 
 

Seminarbeschreibung:

Psychische Erkrankungen stellen uns vor besondere Herausforderungen in der Betreuung. So sind z. B. Demenz und Depression nicht immer ganz einfach voneinander zu unterscheiden. Die Symptome beider Erkrankungen sind ähnlich. Und gerade zu Beginn zeigen Menschen mit Demenz oft auch depressive Verhaltensweisen. Auch Suchterkrankungen wie z. B. Alkoholsucht nehmen im Alter zu. In dieser Fortbildung vermitteln wir Ihnen grundsätzliche Empfehlungen für die Betreuung von psychisch kranken Menschen und entwickeln gemeinsam Lösungen für den Umgang mit problematischem Verhalten.

Seminarinhalte:

– Was ist eine psychische Erkrankung?
– Grundlagenwissen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen
– Depressionen, Neurosen, Persönlichkeitsstörungen
– Psychosomatische Erkrankungen und Suchterkrankungen
– Fallbeispiele und Lösungsansätze für den Umgang mit psychisch Erkrankten
– Reflexion